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Hildesheimer Pumpernickel

Hildesheimer Pumpernickel

Dieses würzige Nuss-Mandel-Knuspergebäck darf nicht mit dem Pumpernickel aus dem Brotregal verwechselt werden. Das Originalrezept für Hildesheimer Pumpernickel wird von den Konditoreien und Bäckereien der Stadt wohlbehütet. Die Zusammensetzung kann daher nur erahnt werden - wichtig für den Verzehr sind aber auf jeden Fall gute Zähne!

Foto: Fotolia/Marketinggesellschaft

Historische Quelle:

„1733. Pumpernickel. 125 g rohe. d.h. mit der Schale gehackte Mandeln, 125 g Mehl, 93 g Zucker, 93 g Butter, ½ Theelöffel gestoßenen Canehl [Zimt], ein Ei. Man rührt die Butter glatt und giebt Alles darin zu einem Teige, rollt diesen mit den Händen zu langen fingerdicken Rouladen und mit dem Rollholz wieder glatt. Dann schneidet man schräge über den Teig wohl 5 Zoll lange Stangen davon ab, bestreicht sie mit verschlagenem Ei und läßt sie auf einer mit Butter bestrichenen Platte bei mittlerer Hitze zu einer schönen Farbe backen.“

Johanna Ramm, Die praktische und moderne Küche nebst Speisezettel für die einzelnen Jahreszeiten. Ein sicherer Leitfaden für junge Köchinnen. Verfaßt von Johanna Ramm, Herm. Bremer Meldorf, 1884, Seite 478-479 (AM Nd147)

 

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